Motivation von Costas Mandylor #MotivationsMontag #Lieblingsschauspieler

Hallo liebe Bücherfreunde,

 

Der MotivationsMontag ist eine Aktion von Elizzy.

Wie startet man am besten in die neue Woche? – mit einem motivierenden Gruss von meinem Lieblingsschauspieler Costas Mandylor. Vor einigen Tagen habe ich einen Beitrag auf instagram verfasst, in welchem ich mich bei Costas bedankt habe, dass er mir dank seiner Filme geholfen hat, wieder auf die Beine zu kommen und neue Hoffnung zu schöpfen. Er ist ein sehr bodenständiger Star und seinen Fans immer nahe. Nachdem er meinen Beitrag gelesen hatte, zeigte er sich sichtlich gerührt und hinterliess mir einen persönlichen Kommentar:

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Ich bin ihm so unglaublich dankbar, was für ein toller Mensch! Costas nimmt sich immer Zeit, mit seinen Followern zu interagieren. Er hat ein grosses Herz, ist witzig und merkt, wenn es seinen Fans nicht gut geht. Im Oktober findet die „For the love of horror“ – Convention in Manchester statt und ich hoffe, dass wir uns dann wieder in die Arme schliessen können.

Costas Mandylor wurde durch seine Rolle als Detective Mark Hoffman aus der SAW-Filmreihe berühmt. Angefangen hat alles mit „Picket Fences – Tod am Gartenzaun“. Schaut doch mal rein.

Hoffman (Costas Mandylor)                                                              71rf2uVCfGL._SX385_

Diese Woche stehen ein Referat über Moses und ein weiterer Teil meiner Dissertation auf dem Programm. Ich bin voll motiviert.

Ich wünsche Euch allen einen guten Start und bis bald,
Eure Melanie

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Mein Treffen mit Costas Mandylor #MotivationsMontag

Hallo liebe Bücherfreunde,

der #MotivationsMontag wurde von Elizzy ins Leben gerufen.
Schaut doch mal bei ihr vorbei!

Was für ein Wochenende – ein wahres Auf und Ab der Gefühle. Mein Freund und ich flogen am Samstag Morgen nach Köln. Es war eine ganz spontane Aktion. Einige Tage zuvor hatte ich auf Instagram gelesen, dass mein Lieblingsschauspieler Costas Mandylor in Dortmund an einer Horrorconvention anwesend sein würde. Kurzerhand buchten wir Hotel und Flug und machten uns auf den Weg. Schon am Flughafen in Zürich kam es zur ersten Panne – wir mussten mit Verspätung rechnen… Toll, das fing ja gut an. Als wir uns nach den Zugtickets in Deutschland erkundigten, stellten wir fest, dass der Zug, der für uns in Frage kam, bereits ausgebucht war. Hals über Kopf mieteten wir uns als Alternative ein Auto, welches uns von Köln nach Dortmund bringen würde. Ich war schon in Zürich mit den Nerven am Ende. Wir hatten nur wenig Zeit bis zum Fotoshooting mit Costas und ich war ganz hibbelig. Es musste einfach klappen, denn der Trip war sehr kostspielig. Irgendwie haben wir es dann doch noch nach Dortmund geschafft und ich stellte mich ca. 1.5h zu früh in der Schlange an.

Endlich war es so weit. Nur noch wenige Schritte trennten mich von meinem Idol. Ich hatte ihn kurz beim Autogrammschreiben gesehen, doch jetzt waren wir uns so nah und ich freute mich riesig, ihn persönlich kennen zu lernen. Costas ist einer der liebenswertesten Menschen, denen ich in meinem Leben begegnet bin. Als ich ihm meine Geschenke überreichte, war er sichtlich überrascht und hat mich dann ganz fest an sich gedrückt. Ich war ein wenig überfordert mit der Situation, da ich niemals erwartet hätte, dass er so bodenständig ist und seine Fans dermassen gut behandelt. Jedenfalls drückte die Fotografin in diesem Moment den Auslöser und das Foto entwickelte sich zur reinsten Katastrophe. Costas sieht blenden aus, wie immer, aber ich mache ein Gesicht, als ob ich in etwas Ekliges gefasst hätte und habe die Augen halb geschlossen. Kaum war ich aus dem Fotoshootingraum heraus, kamen mir die Tränen. Ich wollte es nicht wahrhaben, so viel Geld, so lange gewartet und jetzt das. Völlig am Boden zerstört, hockte ich mich neben meinen Freund und schluchzte. Er wusste nicht, wie er mir helfen konnte. Mein Wunsch war es, mit Costas eine ganz persönliche und schöne Erinnerung zu kreieren. Es ging mir dabei nicht mal ums Geld, sondern mehr um das Treffen mit ihm. Mein Freund sah mir die Enttäuschung an und schlug vor, dass er mir noch ein Autogramm von Costas bezahlen würde, damit ich wenigstens ein schönes Andenken hätte. Ich stimmte zu und bedankte mich vielmals bei ihm, dass er mir die Chance ermöglichte. Bei Costas Stand fiel mir dann das Wort „Selfie“ ins Auge. Klar, es waren wieder 35 Euro, aber mein Freund meinte, so hätte ich eine weitere Möglichkeit mich auf einem Bild mit dem Saw-Schauspieler zu verewigen. Costas war sehr witzig und schoss Fotos mit mir. So wendete sich doch noch alles zum Guten.

Rückblickend kann ich sagen, dass sich das Wochenende trotz all den Strapazen gelohnt hat. Egal, ob Foto oder nicht. Die Begegnung mit meinem Lieblingsschauspieler, die Worte, die wir austauschten, seine innige Umarmung sind Erinnerung genug und ich werde diesen Tag nie vergessen.

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So starte ich voll motiviert in eine neue Woche und freue mich, meinen Studienkollegen von diesem Event zu erzählen. Auf dem Programm stehen ausserdem die Vorbereitung eines Referats zu Freuds Thesen über Moses und ein weiterer Teil meiner Doktorarbeit.

Ich wünsche Euch eine tolle Woche und alles Liebe,
Eure Melanie

Als Fan im Netz #schattenseiten #proundcontra

Guten Abend liebe Bücherfreunde,

normalerweise mache ich meine Meinung nicht publik, doch heute möchte ich ein Thema ansprechen, das mich seit längerer Zeit beschäftigt. Wie viele von Euch wissen, bin ich ein Mensch, der sehr gerne „fan“ ist. Egal, ob es sich dabei um mein Lieblingsanime Pokémon handelt, um die talentierte Emma Watson oder neuerdings den begnadeten Schauspieler Costas Mandylor (SAW). Meistens kommt es schleichend und auf einmal bin ich mitten im Geschehen. Gerne tausche ich mich mit anderen Anhängern einer Serie aus, teile Fotos, Zeichnungen oder Bullet-Journal-Einträge und versuche neue Bekanntschaften zu schliessen.

Sagen wir es so: Zu 95% treffe ich auf anständige Leute, die für einen Star schwärmen, die sich für einen Film begeistern können oder sich in Tagträumen ein Treffen mit ihrem TV-Schwarm ausmalen. Das geht doch völlig in Ordnung, meint ihr nicht? Die Gedanken sind frei und man sollte jede Meinung akzeptieren und niemanden verurteilen. In den meisten Fällen klappt das problemlos, doch dann gibt es die…

…Trolls, Fake-Accounts, Haters und solche, die dir um jeden Preis ihre Weltsicht aufschwatzen wollen. Vor einigen Monaten war ich auf tumblr sehr aktiv. Mein Profil zählt beinahe 500 Follower, ich schrieb leidenschaftlich Geschichten über Team Rocket und konnte neue Freunde gewinnen. Es machte mir grossen Spass auf Menschen zu treffen, die für dieselben Figuren eine Schwäche hatten. Wir unterhielten uns über Jessie, James und Mauzi, tauschten Screenshots aus, bewunderten die künstlerische Begabung vieler Mitglieder und hatten eine gute Zeit. Bis die Stimmung auf einmal kippte. Eine einzige Person schaffte es, sämtliche Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und eine gute Freundin von mir nach Strich und Faden fertig zu machen. Diese Person mobbte und beschuldigte ein Mitglied unserer Community des Stehlens von Copyright-Material. Meine Freundin war mit den Nerven am Ende. Es hatte sie so stark mitgenommen, dass sie schweren Herzens die Fanbase hinter sich liess und ausstieg.

Da frage ich mich: Ist es das alles wirklich wert? Müssen wir uns aufgrund fiktiver Figuren streiten und hassen? NEIN! Lasst uns doch respektvoll bleiben. Wir hatten uns dort aus Spass versammelt, wir wollten Gleichgesinnte finden. Diese Person goss immer mehr Öl ins Feuer, bis es uns allen zu viel wurde. Die Fanbase war vom Aussterben bedroht, nur noch wenige konnten sich für unsere Beiträge und Diskussionen begeistern. Die Fanphase schien endgültig vorbei zu sein. Ich weiss, man sollte im Leben Prioritäten setzen, aber Pokémon war für mich schon immer ein ständiger Begleiter, half mir durch schwierige Zeiten, doch auf einmal hatte ich genug. Ich hatte genug von der Serie, von den Charakteren – einfach die Nase voll. Traurig aber wahr, mir wurde das Ganze zu dumm. Also habe ich mich ebenfalls verabschiedet und nur noch auf ausgewählten Seiten etwas publiziert.

Mittlerweile kann ich die Sache aus einer sicheren Distanz betrachten. Wieso lege ich so viel Wert auf Rückmeldungen, Feedback, Kommentare, Lob oder Kritik? Wieso war ich jahrelang, entschuldigt bitte das Wort, likegeil? Was bringt es? Was bringen Dir 100 Likes, 1000 Likes oder 1 Mio. Follower? Wieso hängt Dein eigenes Leben plötzlich nur noch von Social Media ab und von der Anerkennung, die Du im Netz erhältst? Seit ich auf wordpress poste, hat sich die Lage beruhigt. Egal, wie viele Leser oder Abonnenten ich habe, es freut mich, wenn Bücherfreunden meine Beiträge gefallen, aber ich bin nicht auf einem Anerkennungs-Trip. Es spielt keine Rolle, welche Zahl in der Statistik steht, Hauptsache es macht mir Spass und das tut es!

Auch heute hatte ich wieder ein negatives Erlebnis. Wer von Euch kennt die Saw-Filme? Falls Ihr sie schon mal gesehen habt, ist Euch bestimmt Detective Mark Hoffman aufgefallen. Er wird von Costas Mandylor gespielt und dieser beherrscht sein Fach. Costas ist ein äusserst talentierter Schauspieler. Ich habe mir nichts Schlimmes gedacht, als ich gestern mit einer Cosplayerin auf Instagram ins Gespräch kam. Sie ist ein Riesenfan dieser Figur und lud mich ein, ihrer Seite zu folgen. Schön und gut, ein Klick und ich war dabei. Heute entpuppte sie sich als ziemlich kuriose Zeitgenossin. Es fielen Sätze wie: „Du bist ein verrücktes Fangril!“ „Hör auf dir vorzustellen, dass Costas dich küsst, mit dir schläft oder dich heiratet!“ „Was willst du auf meinem Profil!?“ „Du solltest besser verschwinden!“ „Kennst du eine bessere Cosplayerin als mich! Gibs zu, dass ich die Beste bin!“ „Männer und Frauen verlieben sich in mich!“ „Ich habe über 3000 Follower, also mache ich was richtig!“ – sie kam mit Vorwürfen und ich verstand die Welt nicht mehr. Ich wollte doch nur mit jemandem schreiben, der angeblich auf der gleichen Wellenlänge ist. Dass sie sich als ein wenig durchgeknallt herausstellt, konnte ich bis dato noch nicht ahnen.

Leider gibt es immer wieder solche Vorfälle und da frage ich mich: Muss man auf Social Media aktiv sein oder schadet das nur dem Selbstwertgefühl? Es wäre doch am besten, wenn ich meine Phasen einfach für mich behalte oder vielleicht einen kleinen Beitrag auf wordpress veröffentliche, denn hier habe ich gelernt, dass ein anständiger Umgang im Netz möglich ist.

Deshalb möchte ich Euch danken! Für die Unterstützung, für die Motivation, für anregende Diskussionen.

Alles Liebe,
Eure Melanie

Mord im Orient Express #rezension #buchtipp

Guten Abend liebe Bücherfreunde,

endlich einmal wieder ein Buch, das mir wirklich gefallen hat. Als dritte Lektüre für unseren Lesekreis „Kirja“ haben wir Mord im Orient Express von Agatha Christie gewählt. Ein zeitloser Klassiker, viele äusserst verdächtige Gestalten und ein ratefreudiger Detektiv, der die ganze Situation sehr gelassen nimmt. Den Film habe ich vor Jahren einmal im Fernsehen gesehen, daher wusste ich, wie der Kriminalroman endet. Dennoch regte mich die allerletzte Seite zum Nachdenken an.

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Zum Inhalt gemäss exlibris:

Nach einigen Mühen hat Hercule Poirot ein Abteil im Kurswagen Istanbul – Calais des Luxuszugs ergattert. Doch auch jetzt ist ihm keine Ruhe vergönnt: Ein amerikanischer Tycoon ist ermordet worden, der ganze Zug voller Verdächtiger. Und der Mörder könnte jederzeit wieder zuschlagen. Eine Aufgabe, wie gemacht für den Meisterdetektiv.

Mein Fazit:

Ein gelungenes Lesevergnügen! Geschickt teilt Christie die Geschichte in drei spannende Teile auf: Der Mord geschieht, die Zugpassagiere werden verhört, Poirot denkt nach und schlägt schliesslich zwei verschiedene Lösungsansätze vor, wie das Verbrechen begannen wurde. Der Krimi liest sich flüssig und überrascht immer wieder mit einem Charme des frühen 20. Jh. Bei den Ermittlungen musste ich mehrmals schmunzeln; im Vergleich zur heutigen Technik und den fortschrittlichen Möglichkeiten, einen Mörder zu überführen, brauchte man zur damaligen Zeit, Scharfsinn und Köpfchen. Poirot stehen weder die forensische Wissenschaft, noch die DNA-Methode zur Verfügung; er verlässt sich auf sein Gehör, seine Notizen und Beobachtungen. Die Sprache war verständlich und fernab obszöner Begriffe, anständig und manchmal auch nachschlagebedürftig.

Am besten hat mir folgende Aussage von Monsieur Bouc gefallen:

„Ah, Sie finden das auch? Das hat noch niemand gemacht, glaube ich. Und doch, mein Freund – es bietet sich als Romanstoff geradezu an. Um uns herum sitzen Menschen aller Schichten, aller Nationalitäten, jeden Alters. Für drei Tage bilden diese Menschen, lauter Fremde für einander, eine Gemeinschaft. Sie schlafen und essen unter einem Dach, sie können sich nicht aus dem Weg gehen. Und nach den drei Tagen trennen sie sich wieder, jeder geht seine eigenen Wege, und sie werden sich vielleicht nie wieder sehen.“ (S. 26-27)

Mit dieser Bemerkung hat das Buch mich bereits in seinen Bann gezogen. Wie viel Ironie sich in ihr verbirgt, wird erst im Laufe der Handlung klar. Jedenfalls hatte ich schon immer eine Schwäche für Geschichten, die auf engem Raum stattfinden, mit Menschen, die einander fremd sind und ums Überleben kämpfen oder einen Mord aufklären müssen. Da hat meine beste Freundin mit dieser Buchwahl ins Schwarze getroffen.

Das Ende war unerwartet. Vor allem Poirots Entscheidung und Reaktion liess mich in gewisser Weise sprachlos. Alles in allem erhält der Krimi von mir 4/5 Sternen, da einige Passagen, vor allem die Verhöre, doch etwas langatmig waren. Ansonsten kann ich mich nicht beklagen und werde mit grosser Wahrscheinlichkeit schon bald wieder ein Buch von Agatha Christie zur Hand nehmen.

Wer den Roman noch nicht kennt, kann ihn hier bestellen.

Jetzt schau ich mir die Neuverfilmung an.

Alles Liebe,
Eure Melanie

Ein Klassiker #MittendrinMittwoch

Hallo liebe Bücherfreunde,

es ist wieder ein Weilchen her, seit ich das letzte Mal etwas gepostet habe. Leider hat mich eine sehr hartnäckige Krankheit erwischt, die ich seit nun mehr fünf Wochen bekämpfe. Viel Ruhe und Schonzeit steht an der Tagesordnung.

Beim #MittendrinMittwoch stellen wir jeden Mittwoch Bücher vor, die wir gerade lesen. Diese Aktion wurde von Elizzy auf ihrer Seite ins Leben gerufen. Schaut doch vorbei!

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Momentan lese ich für unseren Buchclub „Kirja“ den Klassiker „Mord im Orient Express“. Da mir besonders Geschichten gefallen, die auf engstem Raum stattfinden, wie „Die Party“, „Escape Room“, „Cube“ oder „House of 9“, gehört auch dieser Kriminalroman ganz oben auf meine Liste. Vor wenigen Tagen habe ich mit dem dritten Teil der Geschichte begonnen, Herule Poirot macht sich Gedanken über den Täter, Tathergang und Indizien. Die Verdächtigen/Gäste wurden alle verhört, es gilt zwischen den Zeilen zu lesen. Den Film habe ich vor vielen Jahren einmal gesehen, ich weiss also, wie es endet und doch ist es äusserst spannend geschrieben und schafft Platz für eigene Lösungsansätze.

„Ja, aber die Frage: ‚War es später?‘ kann ebenfalls mit Ja beantwortet werden. Ich stimme Ihrer Theorie zu, Monsieur Bouc, Monsieur Poriot tut das auch, glaube ich, obwohl er sich nicht festlegen möchte. Der erste Mörder kam vor ein Uhr fünfzehn, der zweite Mörder kam nach ein Uhr fünfzehn. Und zur Frage der Linkshändigkeit: Sollten wir nicht irgendwie festzustellen versuchen, wer von den Reisenden Linkshänder ist?“
(S. 201)

Es ist unglaublich spannend, wie der Meisterdetektiv vorgeht. Mit dem heutigen Overload an Crime-Serien und den neusten technischen Spielchen, um die Mörder zu überführen, ist es schwer vorstellbar, dass Poirot die Entlarvung des Übeltäters gelingt, doch wir werden sicher eines Besseren belehrt.
Das Buch gibt es hier.

Alles Liebe,
Eure Melanie

Sprachen #MelaniesWelt

Guten Abend liebe Bücherfreunde,

was wäre die Welt ohne ihre Vielfalt an Sprachen und Dialekten? Wie würden wir kommunizieren? Mit Händen und Füssen? Durch Klopfen? Die Erfindung der Sprache war eine der hilfreichsten Innovationen der Menschheit. Endlich konnten wir unseren Gefühlen Ausdruck verleihen und unsere Anliegen mitteilen. Zunächst wurde die Entdeckung der Sprache vor allem bei Wirtschaftstexten und Handelsverträgen eingesetzt, doch schon bald kamen Lexika und erste literarische Werke hinzu. Sprachen sind mein Steckenpferd. Zum Glück hatte ich an der Universität die Chance, mein Wissen zu vertiefen und habe vom breiten Angebot profitiert.

Gelernt habe ich…

Deutsch: Meine Muttersprache.

Italienisch: Meine zweite Muttersprache.

Französisch: Sechs Jahre an der Schule, meinen Abschluss habe ich jedoch auf Italienisch gemacht.

Englisch: Momentan noch die Weltsprache oder Lingua Franca. Geschichten schreibe ich am liebsten auf Englisch, um ein grosses Publikum zu erreichen.

Spanisch: Grundkenntnisse sind vorhanden. Da es sich auch um eine romanische Sprache handelt, fällt es leicht, Parallelen zur italienischen und französischen Sprache zu entdecken.

Niederländisch/Afrikaans: Zwar nur ein Semester, doch wer Englisch und Deutsch beherrscht, wird keine Schwierigkeiten haben, sich die niederländische Sprache anzueignen.

Serbisch/Kroatisch/Bosnisch: Schwierige Sprachen, das muss ich zugeben. Unsere Reise nach Bosnien gehört jedoch zu meinen liebsten Erinnerungen. Die Leute waren unglaublich herzlich und offen. Wir haben wunderschöne Tage in Sarajevo, Mostar und Kravice verbracht.

Chinesisch (Mandarin): Diese Kurse haben viel Spass gemacht. Leider kann man seine Kenntnisse in der Schweiz nicht wirklich anwenden, ausser man geht chinesisch essen oder stattet den Ärzten des TMC einen Besuch ab. Möchte ich gerne auffrischen.

Nun zu den alten Sprachen…

Latein: Ja, ich habe mich durchgekämpft und mit dem Kleinen Latinum abgeschlossen. War immer sehr lustig. Ein guter Freund und ich haben damals die Talkshow „Latein um 12“ ins Leben gerufen.

Bibelhebräisch: Ich liebe den Wortklang, aber diese Sprache zu lernen, hat mir viel Mühe bereitet. Vielleicht versuche ich mich demnächst an Ivrit.

Sumerisch: Hier kommt eine meiner absoluten Lieblingssprachen. Sie ist isoliert und weist keine Verwandtschaft mit anderen Sprachstämmen auf, trotzdem ist sie mir sehr ans Herz gewachsen und ich habe sieben Semester im Seminarraum verbracht, Teile des Gilgamesch-Epos übersetzt und wurde von meinem Professor fast zweimal aus dem Fenster geworfen ^^

Akkadisch: Man kommt als vorderasiatische Philologin nicht an dieser Sprache vorbei. Semitisch, also verwandt mit dem später folgenden Hebräisch. Einfach zu lernen, bis auf die Verbformen.

Klassisch-Ägyptisch: Gerne hätte ich mehr Zeit zum Lernen gehabt. Leider war mein Stundenplan so voll, dass ich nicht einmal alle drei Lektionen besuchen konnte. Sobald ich es mir einrichten kann, eigne ich mir weitere Hieroglyphen an.

Klassisch-Syrisch: Nur so zum Spass! Eine gute Freundin von mir hat diesen Kurs angeboten und ich dachte, eine weitere Sprache kann sicherlich nie schaden.

 

Das sind die Sprachen, die ich noch lernen möchte…

Japanisch: Steht ganz oben auf meiner Liste! Ich liebe die Kultur, die Menschen und ihre Produkte (vor allem stationery). Da ich ein grosser Pokémon- und Yoshimoto-Banana-Fan bin, möchte ich irgendwann so weit sein, dass ich eine Episode ohne Untertitel schauen kann und mich natürlich verständigen kann, sobald ich dieses traumhafte Land bereisen werde.

Finnisch: Meine Tante ist Finnin. Ein paar Wörter kann ich schön. Vom Wortklang her ist es meine Lieblingssprache. Die vielen Umlaute und die nasale, fast schon gehauchte Aussprache sind wie Musik in meinen Ohren.

Ugaritisch: Eine weitere Antike Sprache, die Parallelen zwischen der Altorientalistik und der Bibel erschliessen wird.

So, das wars erstmal von meiner Seite. Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

Alles Liebe,
Eure Melanie

 

Flugangst 7A #rezension #buchtipp

Guten Abend liebe Bücherfreunde,

heute ist mal wieder ein Fitzek dran: Flugangst 7A, erschienen 2019 bei Knaur Taschenbuch. Eine kleine Aufmerksamkeit von meinem Freund zum Valentinstag. Es tut mir Leid, dass Ihr so lange auf eine Rezension warten musstet, ich hatte viel um die Ohren und kaum Zeit fürs Lesen und andere Hobbys. Ich hoffe, dass ich mit diesem Feedback Euer Interesse für den Thriller wecken kann.
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Inhalt gemäss Orell Füssli:

Mats Krüger, ein erfahrener und erfolgreicher Psychiater, muss seine panische Flugangst überwinden, als seine hochschwangere Tochter Nele nach jahrelanger Funkstille wieder Kontakt zu ihm aufnimmt. Mats, der nach dem Tod seiner Frau per Schiff nach Argentinien ausgewandert ist, hatte nie wieder vor zurückzukehren. Doch jetzt bittet Nele ihren Vater kurzfristig, ihr nach der Geburt des Babys Beistand zu leisten. Nach der Teilnahme an einem Flugangst-Seminar geht Mats an Bord des Langstreckenflugs Buenos Aires – Berlin. Schon kurz nachdem er seinen Platz eingenommen hat, muss er feststellen, dass er sich auf die falschen Ängste vorbereitet hat: Es ist keine Turbulenz, kein Druckabfall und keine Terrorwarnung, die ihn in einen entsetzlichen seelischen Ausnahmezustand treiben. Sondern der Anruf eines Unbekannten, der ihm eröffnet, dass sich ein ehemaliger Patient an Bord befindet. Jemand, den Krüger einst von mörderischen Gewaltphantasien befreite. Und den er nun dazu bringen soll, über 600 Passagiere und sich selbst in den Tod zu reißen…

Meine Meinung (enthält Spoiler):

Ich nehme alles zurück. Als ich meinen ersten Fitzek gelesen habe (Das Paket), war ich masslos enttäuscht von der Geschichte und dem verwirrenden Ende. Mittlerweile habe ich mich an seinen Schreibstil, seine Cliffhanger und plötzlichen Plottwists gewöhnt und meine Leidenschaft für seine Stories entdeckt. Mit Flugangst 7A hat sich Fitzek einmal mehr selbst übetroffen.

Was für ein kurioser Roman. Ein Psychiater mit schrecklicher Flugangst wird gebeten, das Trauma einer ehemaligen Patientin wieder aufkeimen zu lassen. Seine schwangere Tochter wird entführt und muss sich den Launen eines Wahnsinnigen fügen. Gibt es eine Rettung in letzter Sekunde oder wird der Flug zum schlimmsten Alptraum?

Der Thriller liest sich flüssig und ist gespickt mit Erinnerungen, die zur Lösung des Rätsels beitragen. Die Flugangst, die Mats durchsteht, ist so authentisch beschrieben, dass einem ab und an selbst die Luft wegbleibt. Bis zum bitteren Ende wird der Leser mit ausgeklügelten Passagen und manchmal fragwürdigen Verhaltensweisen der Figuren in die Irre geleitet; er hat so gut wie keine Chance, den wahren Täter zu entlarven. Der Schluss der Geschichte liess mich sprachlos und weckte in mir das Gefühl von Verzweiflung: Wir waren so nah dran. Ich teilte Mats Leid, ich fühlte seine Ohnmacht.

Spannend, mitreissend, aufwühlend! Ein erstklassiger Thriller bei dem das ganze Potenzial ausgeschöpft wurde. Von mir erhält das Buch 5/5 Sternen. Ich freue mich auf den nächsten Fitzek: Die Therapie.

Alles Liebe,
Eure Melanie

Schreiben – #MotivationsMontag

Guten Morgen liebe Bücherfreunde,

der #MotivationsMontag ist eine Aktion von Elizzy91. Schaut doch mal bei ihr vorbei.

Was erwartet mich die kommenden Tage? Da ich letzte Woche krank war, muss ich einiges an Schulstoff nachholen. Des Weiteren habe ich mir selber das Ziel gesetzt, den Forschungsstand meiner Dissertation bis zum 19.3.19 fertig zu schreiben. Einen Grossteil davon ist bereits verfasst und muss nochmals überarbeitet werden. Ich  wurde angefragt, ob ich bei der Museumsnacht mitwirken möchte und habe mich dazu bereit erklärt, ein Referat zum Totenglauben der Alten Ägypter zu halten. Dieser muss noch zusammengestellt und bebildert werden. Es kommt also einiges auf mich zu.

Fassen wir es doch mit einer netten To-Do-Liste zusammen, damit ich den Überblick nicht verliere:

  • Forschungsstand: Verfasse den Teil über die Ich-bin-Worte Jesu und die neusten Erkenntnisse auf diesem Gebiet.
  • Schulstoff: Notizen fein säuberlich aufarbeiten und einen Artikel oder ein Buch zum Thema Eschatologie lesen.
  • Referat: Anhand einfacher Lektüre einen Vortrag über den ägyptischen Totenglauben zusammenstellen. Themen wie Mumifizierung und Bücher der Unterwelt dürfen nicht fehlen.
  • Hobby: Eventuell das erste Kapitel meiner neuen Rocketshipping-Fanfiction „Edge of a broken heart“ schreiben. Darüber hinaus endlich einmal wieder an meinem Roman weiterschreiben.
  • Lesen: Someone New beenden und einen neuen Roman oder ein neues Sachbuch anfangen. „Geschichte Israels“ dabei nicht vergessen, da Prüfungsstoff.

Ich denke, damit habe ich diese Woche genug um die Ohren.

Ich wünsche Euch einen tollen Wochenstart und bis bald,
Eure Melanie

Learning to fly – das letzte Kapitel #fanfiction #pokemon #rocketshipping

Guten Abend liebe Bücherfreunde,

das letzte Kapitel meiner Fanfiction „Learning to fly“ ist endlich online. Ich bin froh, dass ich diese Geschichte beendet habe und freue mich immer über Feedback, Anregungen, Ideen und Inspirationen zu neuen Stories.

Das Kapitel findet Ihr hier.

Wird James eine zweite Chance erhalten? Wer gewinnt das Turnier? Wer gewinnt sein Herz?

Viel Spass!
Eure Melanie

Ein letzter Gruss – #WritingFriday

Hallo Bücherfreunde,

neuer Monat, neue Schreibaufgaben. Ich werde versuchen, im März aktiver zu posten und meine Kreativität auszuleben. Der #WritingFriday ist eine Aktion von Elizzy.

Schreibthemen / Schreibaufgaben März 2019

  • Du bist durch die Zeit gereist und im Jahr 2819 gelandet, berichte davon.
  • Du bist ein Papagei in deinem Käfig, berichte was du den ganzen Tag über so tust und siehst.
  • Schreibe eine Geschichte die mit dem Satz “Es war eine Nacht, wie es sie noch nie zuvor gegeben hatte, zum ersten Mal sah man…” beginnt.
  • Du hast gerade einen Mord begannen und musst die Leiche loswerden. Wie gehst du vor?
  • Beschreibe so genau wie möglich ein altes verlassenes Haus, dass sich in einer Moorlandschaft befindet. Versuche dabei folgende Wörter mit in deinen Text einzubauen: Kaffeebohnen, rubinrot, Familiengeheimnisund versunken.

 

Ein letzter Gruss

Es war eine Nacht, wie es sie noch nie zuvor gegeben hatte. Zum ersten Mal sah man drei glühende, rote Punkte am Himmel schweben. Die Leute, die sich auf dem Dorfplatz versammelt hatten, verfielen in tiefes Schweigen. Wir alle wussten, was diese drei Leuchtkörper im Dunkel der Nacht zu bedeuten hatten, wir alle kannten Gwendolyns Prophezeiung: „Und wenn das Feuer die Finsternis durchbricht, wird sein die Erde ohne Licht.“ Sie hatte uns oft vor der drohenden Apokalypse gewarnt, doch viele von uns taten ihre Worte mit einem Lächeln ab und schenkten ihr kaum Gehör. Jetzt war die Zeit gekommen, die Stille lag über den Köpfen der Bewohner. Uns blieben nur noch wenige Stunden bis zur kompletten Zerstörung, bis all unsere Häuser zu Staub und Asche zerfallen würden. Evan drückte meine Hand. Ich zitterte am ganzen Körper. Das konnte doch alles nicht wahr sein, es war nur ein Traum – ein schrecklicher Alptraum. Kinder begannen zu weinen, Mütter begannen zu schreien. Klagerufe hallten durch die kühle Septembernacht. Ich blickte mich um und sah in tränen-verschmierte Gesichter, sah Familien, die sich in den Arm nahmen und gemeinsam zu Boden gingen. Sie wollten nicht von dieser Welt scheiden, doch, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gab, dann wenigstens in guter und tröstender Gesellschaft. Eine einsame Träne rann meine Wange hinunter. Ich musste Schlucken, der Kloss in meinem Hals wurde von Mal zu Mal dicker. Mir blieb die Luft weg, Evan schlang seinen Arm um meine Taille und küsste mein Haar. „Es tut mir so Leid,“ hauchte er mir ins Ohr. „Dich trifft keine Schuld, Evan! Wir alle hielten Gwendolyns Rede für spässliches Geschwätz. Wie konnten wir ahnen, dass sie Recht hatte?“ Auch er kämpfte gegen die bitteren Tränen an. Ich kramte in der Hosentasche nach meinem Handy, zückte es hervor und öffnete den Chatverlauf meiner Mutter und mir. Einen letzten Gruss wollte ich noch an sie richten, ein letztes Mal ihr sagen, wie lieb ich sie hatte und wie viel sie mir bedeutete.

„Liebe Mama,

wenn du das liest, hat der Feuerball unseren Teil der Erde bereits erreicht. Sorge dich nicht um mich, ich bin in guten Händen. Ein Knall, ein Schwall, doch ich werde nichts spüren. 

Danke, dass du immer für mich da warst. Danke, dass du mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden bist, mir zugehört hast, mich aufgemuntert hast, mich zu neuen und glorreichen Taten beflügelt hast. 

Wir standen uns immer sehr nahe, ich konnte deine Ängste und Bedenken verstehen, du hattest es nicht immer leicht in deinem Leben und trotzdem hast du deine Wünsche ganz nach hinten gestellt und dich um mich gekümmert. Ich war kein einfaches Kind, war manchmal anstrengend und widerspenstig. Du hast dir nichts anmerken lassen, auch wenn du noch so überfordert warst. Du bist die stärkste Person, die ich je kennen lernen durfte, zielstrebig, aufopferungsvoll, zuvorkommend und gütig. 
Es tut mir Leid, habe ich dir oft Probleme bereitet, war keine gute Tochter für dich. Es tut mir Leid, habe ich dich enttäuscht. Hätte ich die Zeit, würde ich alle Fehler wieder gut machen, würde mich entschuldigen und mit dir als gutem Beispiel vorangehen.

Uns bleiben die Erinnerungen. Weisst du noch die schwarze Plüschkatze, die du mir auf den Treppenabsatz gelegt hast? Weisst du noch das niedliche Spielset mit Bäumen und Waldtieren? Alles kleine Aufmerksamkeiten, die zeigten, wie sehr du mich mochtest, wie wichtig ich dir war. 

Meine liebe Mama, ich werde dich immer lieben, egal ob auf Erden oder im Himmel. 
Vergiss mich nicht, vergiss nicht mein Gesicht. Denn wir werden uns wiedersehen. Und wenn du vor mir stehst, mit einem seligen Lächeln, werde ich in deine Arme fallen, dich so lange drücken, bis uns beiden die Kraft ausgeht. Wir werden wieder lachen, nur du und ich, ohne Sorgen, ohne Bitterkeit. 

Pass auf dich auf und bis bald!
Ich hab dich lieb,
Rochelle“

Nachdem ich auf „senden“ gedrückt hatte, verstaute ich mein Handy wieder in meiner Hose. Es waren nicht mehr Lichtpunkte am Himmel, sondern rote mondgrose Bälle, die auf uns zurasten, doch ich hatte keine Angst. Ich wusste, was mich danach erwarten würde. Nur wenige Augenblicke trennten mich von der Ewigkeit. Aus Büchern und Geschichten ahnte ich, wohin mich das Schicksal trug. Es trug mich an einen Ort ohne Ängste, an einen hellen, warmen Ort der Ruhe und Geborgenheit, es trug mich zu meiner Mutter. Für immer vereint.