Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten #rezension #wissenschaft

Liebe Bücherfreunde,

heute gibt es mal keine Romanrezension, sondern meine Meinung zu einem wissenschaftlichen Arbeitsbuch von Matthias Karmasin und Rainer Ribing
(2017, Uni-Taschenbücher). Dies ist der erste Ratgeber, den ich von Anfang bis Ende gelesen habe und von welchem ich wirklich profitieren konnte.

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Ich mochte die Serie schon immer. Kurz und prägnant werden die wichtigsten Inhalte zu einem Themengebiet präsentiert. Um meine Dissertation wieder mit mehr Motivation in Angriff zu nehmen, entschied ich mich für eine etwas kürzere Lektüre mit vielen Ratschlägen, Tipps und Tricks. In mehreren Kapiteln versuchen die Autoren dem Leser den Aufbau, die Zitierweise und die Präsentation einer wissenschaftlichen Arbeit näher zu bringen. Die Seiten sind gespickt mit hilfreichen Links zu Datenbanken, Screenshots und Checklisten, die die Vorbereitungen für eine solch grosse Aufgabe vereinfachen.

Durch spannende Einblicke, eine klare Struktur und Reihenfolge der Themen und viele Beispiele konnte ich Neues dazu lernen und habe mir die wichtigsten Punkte in einem Heft notiert, damit ich meinem Doktorvater auch diverse Vorschläge unterbreiten kann und, was die Kommunikation zwischen Betreuer und Doktorand angeht, weiss, wie man richtig vorgeht.

Das Buch empfehle ich allen, die noch ganz am Anfang ihrer Arbeit stehen, die vielleicht noch recherchieren und das Konzept austüfteln. Mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung gelingt der Einstieg (fast) problemlos (ja, man muss auch Lust dazu haben und nicht nur prokrastinieren, wie es bei mir der Fall war).

Von mir erhält das Arbeitsbuch 5/5 Punkten, da die Methoden auf alle Forschungsbereiche angewandt werden können. Das Buch gibt es hier.

Alles Liebe,
Eure Melanie

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Auf ins neue Semester! #motivationsmontag

Hallo liebe Bücherfreunde,

Die Idee und das Beitragsbild zum #MotivationsMontag stammen von Elizzy.
Schaut doch mal bei ihr rein, es gibt viel zu entdecken!

War das eine motivationslose Zeit bei mir. Ganz ehrlich, ich lag nur noch rum, konnte mich nicht konzentrieren, war antriebslos und hatte weder Lust aufs Schreiben oder Lesen. Irgendwie wurde mir alles zu viel, die Aufgaben überforderten mich. Meine Doktorarbeit habe ich ganz zur Seite geschoben und vor mich hin vegetiert…
Die Fanfictions und neuen Kapitel, welche ich meinen Lesern versprochen habe, stehen immer noch aus und meine Pokémon-Fan-Phase schien sich langsam aber sicher dem Ende zuzuneigen.

Doch damit ist jetzt Schluss!!!

Seit einigen Tagen schaue ich mir regelmässig Videos von stuydtee auf YT an.
Sie ist eine junge Studentin, die dem Zuschauer Tipps und Tricks rund ums Lernen vermittelt. Ihre Notizen sind makellos und übersichtlich, sie wählt gekonnt helle Farben, Pastelltöne und eine niedliche Handschrift. Es macht einfach Spass, ihr zuzuhören und einige ihrer Ratschläge anzunehmen. Obwohl sie sechs Jahre jünger ist als ich, hat sie mir so einiges beigebracht und mir dazu verholfen, mich wieder auf die Dissertation und das Leben zu fokussieren. Die Ordnung und Sauberkeit, die in ihrem Zimmer herrscht, wurde sogleich auf mein Büro übertragen. Des Weiteren habe ich mir ihren Tipp mit der To-Do-Liste zu Herzen genommen und schreibe nun selber welche, mit dem Ziel, natürlich alle Aufgaben zu erledigen – und es klappt! Ich gehe viel motivierter an die Sache ran und mache mir auch wieder vermehrt Gedanken über alle Projekte, die noch anstehen.

Morgen beginnt das neue Semester. Von 8.00 – 10.00 Uhr sitze ich in der „Eschatologie“-Vorlesung und von 10.00 – 12.00 Uhr besuche ich einen Kurs über Moses. Ich freue mich riesig, alle meine Freunde wiederzusehen und den hausgemachten Eistee der Uni zu kosten. Heute Abend bereite ich die nötigsten Utensilien wie Hefte, Stifte, Planer, Bullet Journal vor, damit ich morgen voller Elan starten kann. Es wird ein strenges Semester, aber ich werde nicht lockerlassen und mir extra viel Mühe geben, damit ich wieder mit ausgezeichneten Noten, wie im HS 18, abschliesse.

Ich habe sogar ein Buch über die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten gelesen – von Anfang bis Ende. Dies war mein erster Effort, das Leben wieder in den Griff zu kriegen.
In den nächsten Tagen folgt bestimmt noch eine Rezension mit dem Hashtag #wissenschaft. Wer jetzt schon einen Blick in die Lektüre werfen möchte, klickt hier.

Auch möchte ich wieder häufiger Blogeinträge auf wordpress verfassen. In der letzten Zeit war es sehr ruhig, das tut mir Leid. Freut Euch auf Reviews, neue Kapitel meiner Geschichten und wissenschaftliche Beiträge.

Alles Liebe!
Eure Melanie

DOORS ? – Kolonie #rezension

Hallo liebe Bücherfreunde,

zuallererst möchte ich mich bei Euch entschuldigen, dass Ihr so lange nichts mehr von mir gehört habt. Mir ging es in den letzten Tagen leider nicht so gut und ich war notfallmässig im Krankenhaus mit Verdacht auf Venen-Sinus-Thrombose im Kopf. Was nun Grund für meine Schwellung in der linken Gesichtshälfte war, konnte noch nicht geklärt werden; es steht ein Besuch beim Neurologen an. Ich denke nicht, dass das Ganze mit meinem OCD zu tun hat, aber ich fühle mich völlig erschöpft und antriebslos. Des Weiteren musste noch eine Menge betreffend Dissertation geklärt werden und ich habe versucht, mich für das Verfassen des Textes zu motivieren.

Jedenfalls wollte ich gerne mal wieder eine Rezension schreiben und schulde Euch noch meine Meinung zu „DOORS ? – Kolonie“ (2018, Knaur Taschenbuch) von Markus Heitz. Insgesamt erschienen drei Bände, die anscheinend unabhängig voneinander gelesen werden können.

Dieser Band der Reihe war das zweite Projekt für unseren Buchclub „Kirja“. Ich habe die Serie oft im Buchhandel gesehen. Mich sprachen vor allem die Schlüsselloch-Cover an. Ohne gross auf den Inhalt zu achten, wäre das Erscheinungsbild allein schon ein Kaufgrund gewesen. doorskolonie

Inhalt gemäss Orell Füssli:

Du hast dich für „DOORS ? – Kolonie“ entschieden? Dann beginnt dein Abenteuer hier.

Der schwerreiche Vater der vermissten Anna-Lena van Dam schickt den Ex-Soldaten Viktor mit einem fünfköpfigen Geo-Expertenteam los, um seine Tochter zu suchen. In einem gigantischen Höhlensystem entdeckt die Gruppe mehrere Türen mit mysteriösen Zeichen. Um Anna-Lena zu retten, müssen sie sich auf Pfade jenseits von Wissenschaft und Vernunft einlassen –
Eine der Türen führt die Gruppe mitten in die 40er Jahre.
Doch hier hat Nazi-Deutschland früh kapituliert, die USA haben kolonialgleiche Kontrolle über Europa übernommen und drohen dem Widerstand, angeführt von Russland, mit einem Atomschlag. Will Viktor überleben, muss er diesen Wahnsinn stoppen – um jeden Preis!

Mein Fazit:

Das Konzept hörte sich sehr vielversprechend an. Verschiedene Türen zu unbekannten Welten. Hinter jeder Pforte verbirgt sich ein Abenteuer. In Kolonie reisen die Figuren zurück in die 40er Jahre, um festzustellen, dass die Weltgeschichte einen anderen Verlauf genommen hat. Die Idee klingt spannend, doch um der Handlung wirklich folgen zu können, verlangt der Autor ein immenses, historisches Vorwissen.

Mir ging der Verlauf der Geschichte oft zu schnell, vor allem hüpft Heitz von einer Szene zur nächsten, ohne ein neues Kapitel oder einen neuen Absatz zu beginnen. Viele Passagen fliessen ineinander über, man kann leicht den Überblick verlieren. Hier erhält das Buch von mir einen Minuspunkt. Die Story hätte wirklich Potenzial gehabt, der Text ist bedauerlicherweise zu dicht und unübersichtlich gestaltet.

Mit den Figuren konnte ich bis zum (bitteren) Ende auch nicht warm werden. Keiner der „Helden“ hat es mir angetan. Sie alle hatten ihre Ecken und Kanten, ihre Makel, ihre Spleens. Ihr Charakter, die äusserliche Beschreibung und ihr Hintergrund sind für meinen Geschmack etwas zu oberflächlich. Vielleicht hätte man weniger Personen in die Geschichte einführen müssen, dafür tiefer in den Seelen der Protagonisten graben. Viele Fragen über die Beziehungen zwischen den Figuren blieben unbeantwortet.

Von mir erhält Kolonie leider nur 2,5/5 Punkten.
Wer sich gerne eine eigene Meinung bilden möchte, kann das Buch hier kaufen.

Alles Liebe,
Eure Melanie

Learning to fly – Kapitel 7 #fanfiction #rocketshipping #pokemon

Hallo liebe Bücherfreunde,

das siebte Kapitel von „Learning to fly“ ist online.

Dieser Teil der Geschichte dreht sich um James‘ Reue und Jessies Versuch, einen guten Freund zu vergessen. Kann Mauzi die Situation retten? Gibt es ein Happy End für unseren Pokéringer und die angehende Krankenschwester?

Wer die Fanfiction von Anfang an lesen möchte, klickt auf diesen Link.

Viel Spass!
Eure Melanie

Doors – Kolonie #MittendrinMittwoch #Buchtipp

Hallo Bücherfreunde,

jeden Mittwoch stellen wir Lesestoff vor, der uns gerade in seinen Bann zieht. Zeilen, Abschnitte, Seiten, bei denen wir gerade feststecken. Diese Aktion wurde von Elizzy auf readbooksandfallinlove ins Leben gerufen. Heute möchte ich Euch ganz kurz „Doors ? – Kolonie“ von Markus Heitz vorstellen. Es ist der zweite Roman, den wir für unseren kleinen Buchclub „Kirja“ lesen. Eine rasante Geschichte mit viel Mord und Totschlag… ziemlich blutrünstig und teilweise im „Saw“-Stil. Da fliegen die Gedärme nur so rum.

doorskolonie

Er war der Einzige, der sich auf diese Weise durch den beissenden Rauch bewegte. Die Ausbildung von 1944 unterschied sich deutlich von seiner modernen. Seine Stiefel schritten durch aufgerissene Erde und Blutpfützen, über weiches Fleisch und Knochenstücke, über zerfetzte Dinge. – S. 256

Ich bin gespannt, wie dieser Thriller endet. Ob das nun wirklich der erste Band war, ist fraglich. Irgendwie weiss niemand so genau, in welcher Reihenfolge man Heitzs Bücher lesen soll…zum Glück sind es immer in sich geschlossene Handlungen, so dass es keine grosse Rolle spielt, wo man anfängt.

Bei Interesse hier klicken.

Alles Liebe,
Eure Melanie

Der Zauberer von Oz #rezension #buchtipp

Hallo liebe Bücherfreunde,

was für eine Woche – Prüfungen, Prüfungen, Prüfungen. Zum Glück ist der Stress nun endlich vorbei und ich kann mich wieder meinem Blog widmen. Heute möchte ich Euch einen Kinderbuch-Klassiker vorstellen, den der eine oder die andere bestimmt kennt und auch im Regal stehen hat. Der Zauberer von Oz des US-amerikanischen Schriftstellers Lyman Frank Baum erschien erstmals im Jahr 1900. Viele Verlage vertreiben Neuauflagen mit Vorworten, ich habe mich für die Version von Arena Verlag GmbH entschieden.

Inhalt gemäss ex libris:

Die kleine Dorothy wird von einem Wirbelsturm in das Land des Zauberers entführt. Dank ihres Mutes, ihrer Tatkraft und Hilfsbereitschaft und mit Hilfe ihrer Freunde – einer Vogelscheuche, einem Blechholzfäller und einem Löwen – überwindet sie alle Hindernisse und kehrt nach Hause zurück. oz.jpg

Mein Fazit:

Zugegeben, ich hatte grosse Erwartungen an diese Geschichte, denn der Plot erinnert doch sehr stark an Alices Abenteuer im Wunderland, welches zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört. Ein fernes Land, quirlige Figuren, der Kampf gegen das Böse – hört sich gut an, klingt spannend und war schon immer ein Grund, weshalb ich diesen Klassiker lesen wollte.

Es war das erste Projekt unseres Buchclubs „Kirja“ und meine beste Freundin und ich haben uns sehr lange über den Zauberer von Oz unterhalten. Gerne möchte ich sie kurz zitieren: „Als Kind hätte es mich vielleicht mehr begeistert.“

Genau so ging es mir auch. Es ist eine schöne Geschichte mit liebevollen Charakteren, die einem auf Anhieb sympathisch sind und einem gut durchdachten Plot, der die Fantasie anregt. Wie gesagt, vor ein paar Jahren hätte ich mich in der magischen Welt verloren, wäre Dorothy auf Schritt und Tritt gefolgt und hätte mir ebenfalls eine Reise in ein unbekanntes Land gewünscht. Heutzutage empfand ich den Handlungsverlauf als vorhersehbar – für jedes Problem gibt es immer eine passende Lösung, die nicht lange auf sich warten lässt. Die Art und Weise wie das kleine Mädchen die Übeltäter zur Strecke bringt, ging für mich persönlich etwas zu schnell vonstatten, aber ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Mir ist des Weiteren aufgefallen, wie oft der Tod thematisiert wird und manchmal habe ich mich gefragt, ob Baum wirklich für Kinder geschrieben hat. Anscheinend löste sein Roman eine Welle der Begeisterung aus, denn es folgten dreizehn Fortsetzungen – ein voller Erfolg. In den nächsten Tagen werde ich noch mehr Hintergrundinformationen lesen, um herauszufinden, inwiefern das Buch gesellschaftskritisch angehaucht ist.

Für die junge Leserschaft ein aufregendes Abenteuer, für ältere Herrschaften ein Klassiker, den man gelesen haben muss, auch wenn unerwartete plot twists aussen vor bleiben.

Wer gerne von Dorothy nach Oz entführt werden möchte, kann das Buch hier erwerben.

P.S: Eine Szene, die mir im Kopf geblieben ist… Die arme Vogelscheuche klammert sich mitten im Fluss verzweifelt an einen Stecken. Dorothy und ihre Freunde sehen der Vogelscheuche nach, trauern um den Verlust mit den Worten „Schade, dass man für sie nichts mehr machen kann“, und laufen einfach davon. Was? Wenn da nicht der Storch gewesen wäre, hätte die Gruppe ihr Mitglied einfach so hängen lassen? Solche Situationen gibt es noch oft in dieser Geschichte, da kann man nur den Kopf schütteln.

Alles Liebe,
Eure Melanie

Die Stimme #WritingFriday Week 3

Guten Morgen Bücherfreunde,

Diese Jahr habe ich mich auf Elizzys Homepage das erste Mal für die Writing Challenge eingeschrieben.

Die Regeln im Überblick;

  • Jeden Freitag wird veröffentlicht
  • Wählt aus einem der vorgegeben Schreibthemen
  • Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben
  • Vergesst nicht den Hashtag #WritingFriday und den Header zu verwenden
  • Schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch!
  • Habt Spass und versucht voneinander zu lernen

Schreibthemen Januar

  • Erzähle von einem Vorsatz für 2019.
    Wieso willst du dieses Ziel erreichen?  Wie sieht dein Plan aus?
  • Luisa Jessie (Missverständnis wird weiter unten geklärt) erwacht am Neujahrsmorgen und kann sich kaum an Silvester erinnern. Erzähle was geschehen ist!
  • Schreibe eine Geschichte die mit dem Satz “Endlich schien es für Klara wieder Bergauf zu gehen, nachdem sie…” beginnt.
  • Du bist eine zu spät ankommende Weihnachtskarte – berichte über deine Empörung!
  • Erzähle eine Geschichte über den gefrorenen See in deiner Kleinstadt.

Heute nur etwas ganz Kurzes, da ich mich auf meine Prüfungen konzentrieren muss. Eine spontane Idee…

Die Stimme

Endlich schien es für Klara wieder bergauf zu gehen, nachdem sie die Stimme in ihrem Kopf nur noch selten zu hören bekam. Die Stimme, die sie zu scheusslichen Dingen zwang. Die Stimme, die wollte, dass Klara andere Menschen verletzte. Sie war penetrant und hartnäckig, doch Klara hatte einen Weg gefunden, die bösen Gedanken auszublenden. Sie musste sich nur ganz fest konzentrieren, bis die Töne des Übels aus ihrem Kopf verschwanden. Das arme Mädchen konnte wirklich nichts dafür, versuchte sich Klara einzureden. Sie war beliebt, eine Frohnatur, ganz auf der Sonnenseite des Lebens. Es gab niemanden im ganzen Dorf, der das kleine Mädchen nicht mochte, doch das dunkle Flüstern verlangte von Klara einen Schlussstrich zu ziehen. „Dann bist du die Nummer Eins, so wie du es dir schon immer erträumt hast!“ Mit leeren Versprechungen versuchte die Stimme sie zu locken. Es war ein verführerischer Gedanke. Klara, die Nummer Eins? Umworben von den jungen Burschen? Nicht länger ein Dasein im Schatten fristen? „Schub sie! Schub sie runter!“ Der fiese Plan ihres Alter Egos nahm immer mehr Gestalt an. Konnte Klara der Anleitung folgen? Konnte Klara das kleine Mädchen ein für alle Mal aus dem Weg schaffen? „Nein!“ schrie sie. „Ich lasse mir von dir nichts mehr befehlen!“ Klara schüttelte ihren Kopf in der Hoffnung, all die miesen Ideen würden hinauspurzeln. Egal wie vielversprechend die Zukunft aussähe, einen Mord konnte sie nicht begehen, nicht einmal in Erwägung ziehen… Hinter ihr öffnet jemand einen Spalt breit die Tür. Klara sammelte sich kurz und setzte ihre freundlichste Miene auf. Als sie sich umdrehte, stockte ihr der Atem. Sie versuchte mit aller Kraft die Aggressionen im Zaum zu halten. Aber der blosse Anblick des Mädchens liess sie vor Wut kochen. Da stand sie, dunkles, kurzes Haar, rosafarbene Pausbacken, ein Grinsen, das sich von einem Mundwinkel zum anderen zog. Sie hatte gut lachen! „Schub sie! Schub sie!“ Die Stimme drängte sie zur Missetat. Klara versuchte zu widerstehen, doch scheiterte kläglich. Es war um sie geschehen, sie musste den Plan in die Tat umsetzen. Endlich würde sie die Aufmerksamkeit erhalten, die ihr zustand. Ihr Blick verfinsterte sich, ein hämisches Grinsen huschte über ihr Gesicht.
„Hallo Heidi, lass uns doch spazieren gehen…“

To be continued?

Anmerkung: Ich kenne mich weder mit dem Buch, noch mit den Filmen oder Serien aus, aber ich wusste, dass eine Figur Klara heisst. Wollte heute etwas Unheimliches schreiben.

Redwood Love – es beginnt mit einem Blick #rezension #buchtipp

Guten Abend liebe Bücherfreunde,

hattet Ihr einen guten Wochenstart?
Ich bin immer noch fleissig am Lernen, der Stoff ist uferlos…

Gerne möchte ich Euch heute den ersten Band der Redwood-Love-Serie mit dem Untertitel „Es beginnt mit einem Blick“ vorstellen. Das Buch erschien 2018 bei Rowohlt Taschenbuch. Mein Freund hat mir zu Geburtstag den ersten Teil geschenkt, an Weihnachten folgten dann die beiden anderen Romane. Die Cover sind wunderschön. Mir gefallen die Polaroid-Fotos auf dem Holzhintergrund, die Farben wurden passend gewählt und vermitteln das Bild einer rustikalen Siedlung, die Handlungsort der Liebeleien ist. Alles steht unter dem Vorzeichen „Kleine Stadt, grosse Gefühle“…

redwood1Zum Inhalt gemäss Orell Füssli:

Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann. Vor allem, da sich anscheinend der ganz Ort gegen sie verschworen hat und Amor spielt …

 

 

Mein Fazit:

Kelly Morans Schreibstil ist locker und liest sich sehr gut. Sie hat ein Händchen für Spannung, weiss Szenen bis ins kleinste Detail zu beschreiben und löst beim Leser ungeahnte Gefühle aus. Manchmal wiederholt sie sich in der Wortwahl, doch das ist nicht weiter schlimm und hindert die Figuren auch nicht an ihrer Weiterentwicklung.

Die Geschichte und ihre Ereignisse sind ziemlich vorhersehbar, was mich nicht gestört hat. Es ist eine Liebeserklärung an alle Frauen, die mit sich selbst unzufrieden sind, überall Problemzonen entdecken und sich unsicher fühlen. Avery ist keinesfalls perfekt. Auch sie hat ihre Makel und Geister der Vergangenheit, die sie ständig heimsuchen, doch Cade sieht über all diese Störfaktoren hinweg und möchte ihr beibringen, ihm zu vertrauen.

Des Weiteren wird das Thema Autismus aufgegriffen. Averys Tochter Hailey spricht nicht und ist meistens abwesend. Es ist schwierig, ihr nahezukommen, Berührungen stehen für sie ausser Frage. Moran hat mit ihren Schilderungen gezeigt, dass sie über die Krankheit recherchiert und sich ein Grundwissen angeeignet hat, welches sie dem Leser auf über 300 Seiten nahebringt.

„Es beginnt mit einem Blick“ war ein gelungener Auftakt und macht Lust auf mehr.
Ich freue mich auf die nächsten Bände, in denen wir mehr über Cades Brüder erfahren werden. Die Geschichte erhält von mir 4.5/5 Sternen.

Hier gibt es das Buch zu kaufen.

Alles Liebe,
Eure Melanie

#MelaniesWelt – neue Kolumne 2

Hallo Bücherfreunde,

schon wieder ist das Wochenende vorbei. Ich habe ausschliesslich für meine drei grossen Prüfungen gelernt und hatte kaum Zeit für etwas anderes. Ein aktueller Beitrag aus meiner Sonntagskolumne soll dennoch nicht fehlen. Heute möchte ich Euch gerne ein neues Hobby von mir vorstellen: Bullet Journaling.

Das schönste Geschenk, das mir mein Freund zu Weihnachten gemacht hat, war mein erstes Journal – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. journal.jpg
Am liebsten stöbere ich im Interent nach schmucken Ideen, ausgefallenen Schriften und Designs. Channels, die ich auf youtube besonders empfehlen kann, sind AmandaRachLee und Seventeen. Diese Frauen sind künstlerisch so begabt, gerne möchte ich mir eine Scheibe von ihnen abschneiden. Es ist unglaublich, wie viele verschiedene Motive, wie viele Dekoelemente, Collagen, wie viel Schreibmaterial es für diese Freizeitaktivität gibt. Das Interent explodiert förmlich. Falls ihr auf Instagram einen Account habt, sucht doch mal nach dem Hashtag #stationerylove, ihr werdet Augen machen. Inspirierende Beiträge, farbenfroh gestaltete Seiten, Doodles in Hülle und Fülle. Ich könnte mich stundenlang durch die einzelnen Posts scrollen und würde immer wieder neue Anregungen entdecken.

Das Bullet Journal soll Dir beim Planen helfen. Mit ihm kannst Du Dir Geburtstage besser merken, auf Deine Ernährung achten, Gewohnheiten pflegen und alles Wichtige festhalten. Also habe ich mich selber an einige Themen gewagt und hier ist das Ergebnis:

Der Januar soll frostig wirken, gespickt mit Nuancen aus meinem liebsten Farbspektrum.
Ich muss noch viel üben, vor allem an der verschnörkelten Schrift, denn die gefällt mir besonders gut. Der Kalender ist mir, glaube ich, ganz passabel gelungen und die wichtigsten Termine stehen schon drin: am 26.01.19 feiern mein Freund und ich unser sechsjähriges Jubiläum. Ich habe einen Überraschungsausflug für ihn vorbereitet, kann Euch leider nichts darüber verraten, da er regelmässig meine Posts liest 😉
dreambig.jpgDie Idee für das Titelbild stammt ebenfalls aus dem Netz. Das Sujet erinnerte mich stark an den Disneyfilm „Frozen“, der mich eine Zeit lang in den Bann gezogen hat. Es ging sogar so weit, dass ich „Let it go“ in über 24 Sprachen singen konnte, weil es mir so grossen Spass gemacht hat, mich als Elsa zu verkleiden und so meine Sprachkenntnisse erweitern konnte.januar

Als grosser Pokémon-Fan darf natürlich James von Team Rocket nicht fehlen. An diesem Bild bin ich sicherlich zwei bis drei Stunden gesessen, leider gibt die Qualität des Fotos das Original kaum wieder. Er ist und bleibt meine absolute Lieblingsfigur aus dem Anime. Dazu gibt es in einem späteren Post mehr.

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Des Weiteren widme ich meinen Fanfictions eine Doppelseite. Hier notiere ich mir alle möglichen Ideen, die mir durch den Kopf schwirren.

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Ich freue mich schon, wenn ich wieder Zeit zum Verfassen von Geschichten habe.
„Edge of a broken heart“ wird mein Jahresprojekt, oder doch „Viridian Love Story“?

Zu guter Letzt gibt es in meinem Journal natürlich auch eine Seite, die ich meinem Freund widme. Ich arbeite an einer Collage, akzentuiert durch zarte Pastelltöne. Fotos, Erinnerungen, Tickets, Karten, alles, was mir viel bedeutet und wirklich von Herzen kommt, wird hier festgehalten.

love

Geplant sind noch eine Seite für Lyrics, mehr Pokémon, alle Monate, Reiseziele und Ereignisse.

Das war ein Einblick in meine knapp bemessene Freizeit, ich freue mich auf mehr. Falls ihr Tipps und Tricks habt, coole Seiten kennt, dann lasst es mich wissen!

Alles Gute,
Eure Melanie

 

 

Mein Vorsatz 2019 #WritingFriday Week 2

Guten Morgen Bücherfreunde,

Diese Jahr habe ich mich auf Elizzys Homepage das erste Mal für die Writing Challenge eingeschrieben.

Die Regeln im Überblick;

  • Jeden Freitag wird veröffentlicht
  • Wählt aus einem der vorgegeben Schreibthemen
  • Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben
  • Vergesst nicht den Hashtag #WritingFriday und den Header zu verwenden
  • Schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch!
  • Habt Spass und versucht voneinander zu lernen

Schreibthemen Januar

  • Erzähle von einem Vorsatz für 2019.
    Wieso willst du dieses Ziel erreichen?  Wie sieht dein Plan aus?
  • Luisa Jessie (Missverständnis wird weiter unten geklärt) erwacht am Neujahrsmorgen und kann sich kaum an Silvester erinnern. Erzähle was geschehen ist!
  • Schreibe eine Geschichte die mit dem Satz “Endlich schien es für Klara wieder Bergauf zu gehen, nachdem sie…” beginnt.
  • Du bist eine zu spät ankommende Weihnachtskarte – berichte über deine Empörung!
  • Erzähle eine Geschichte über den gefrorenen See in deiner Kleinstadt.

 

Heute möchte ich Euch über ein wenig über meine Vorsätze für das Jahr 2019 erzählen.

Leider bin ich nicht sehr selbstbewusst und halte nicht viel von mir. Die Leute sagen, dass ich ruhig einmal stolz auf mich sein könnte, stolz auf alles, was ich in meinem Leben schon erreicht habe. Dazu gehört ein Master, ein noch laufendes Doktoratsprogramm, die Veröffentlichung zahlreicher Geschichten und diverse Vorträge, Prüfungen und weitere schulische Leistungen.

Trotzdem fühle ich mich manchmal wertlos und Menschen nützen meine verletzliche Seite aus, profitieren von meiner Gutmütigkeit und der Tatsache, dass ich nicht im Stande bin, „NEIN“ zu sagen. Ich helfe gerne, bin pflichtbewusst und möchte es allen immer Recht machen, aber manchmal sind auch meine Kapazitäten ausgeschöpft und ich sollte Prioritäten setzen. Deshalb möchte ich in diesem Jahr lernen, auf mich zu achten und Anfragen und Aufträge auch mal ablehnen. Vor Kurzem schrieb mich eine ehemalige Studentin an, ob ich ihre Masterarbeit auf Englisch korrigieren könnte. So wie ich bin, habe ich natürlich zugesagt und mir Zeit genommen, Seite für Seite durchzulesen und auf Fehler zu überprüfen, obwohl ich drei grosse Prüfungen vorbereiten muss. Als Dank erhielt ich folgende Nachricht: „Wenn du mal eine Ablenkung vom Lernen brauchst, kannst du ja noch weitere 30 Seiten meiner Arbeit korrigieren“ – Danke… das ging sogar mir zuweit und ich bin der Bitte nicht nachgegangen. Ich bin doch kein Trottel, den man anschreiben kann, nachdem man jahrelang den Kontakt verweigert hat! Genau solche Situationen zeigen mir, wie unsicher ich bin und daran muss ich dringend etwas ändern.

Meine Unsicherheit ist auch krankheitsbedingt. Seit 2013 leide ich an Emetophobie – die Angst, sich übergeben zu müssen. Es bereitet mir oft Mühe, in einem Restaurant oder bei Freunden zu essen. An Silvester habe ich sogar meinen eigenen Raclette-Käse mitgenommen. Daran möchte ich auch arbeiten. Ich will Sachen wagen, neue Länder bereisen und nicht mehr länger den Schwanz einziehen. Vielleicht wird mir das nicht immer gelingen, aber ich kämpfe und versuche das Leben wieder zu geniessen. Zu lange habe ich auf alles mögliche verzichtet und Dinge verpasst, die eine junge Frau in meinem Alter erlebt. Einen grossen Schritt habe ich 2018 gewagt: Nach vier Jahren Sommerurlaub in Rimini (Italien) stiegen mein Freund und ich in ein Flugzeug nach Miami Beach! Es waren die schönsten Ferien. Ich war sogar bei Five Guys und habe einen Burger nach dem anderen verputzt. Man muss sich trauen und vor allem muss man vertrauen! Das sind Ziele, die ich mir persönlich stecke. Neues ausprobieren, leckeres Essen, ferne Länder, andere Sitten. 

Des Weiteren möchte ich positiver denken. Ein Buch mit dem Titel „Das Geheimnis“ hat mir die Augen geöffnet. Zu oft gehe ich stets vom Schlimmsten aus und traue mir gar nichts zu. Man sollte sich selber Mut machen, an die Arbeit gehen, Leistung vollbringen und sich für diese auch belohnen. In diesem Buch steht, dass vieles von unseren Gedanken abhängt. Also habe ich mich mental angespornt, einen Essay für die Uni und einen Oneshot zu schreiben – beides hat geklappt. So soll es weitergehen, vor allem in Bezug auf meine Doktorarbeit, die ich Ende Jahr, spätestens Sommer 2020, einreichen möchte.

Ja, die Dissertation ist auch so ein Thema. Seit Monaten habe ich nichts geschrieben oder recherchiert. Mir fehlte die Motivation und ich konnte mich beim besten Willen nicht aufraffen und mich an diese Arbeit setzen. Doch nun habe ich hoffentlich bald einen neuen Betreuer und werde mir die grösste Mühe geben, ihm zu zeigen, was ich drauf habe und dass ich gerne in die interdisziplinäre Forschung gehen möchte. Ich werde an Tagungen teilnehmen, Forschungskolloquien besuchen, eine Studie zur motivgeschichtlichen Rezeption in der Bibel leiten und ein ganzes Stück weiterkommen!

So viel zu meinen Vorsätzen. Es gibt viel zu tun, packen wir es an!

Alles Liebe,
Eure Melanie