Danke für Eure Spende #spenden #hilferuf

Liebe Freunde,

ich klammere mich an den letzten Strohhalm und versuche auf diesem Weg ein wenig Geld für Arztrechnungen und Essen zu sammeln.

Hier die Geschichte meines Vaters:

An der Universität brachte man mir das Schreiben bei. Ich verfasse eine Dissertation, Essays und Abhandlungen. Heute möchte ich diese Fähigkeit nutzen, um die Geschichte meines Vaters zu erzählen, die Geschichte eines 57-jährigen Italieners, der seit über 55 Jahren in der Schweiz lebt, hier zur Schule gegangen ist, sich zum Carrosseriespengler ausbilden liess und einen eigenen Betrieb besass. Mehr als zwanzig Jahre leitete mein Vater eine Carrosserie, akquirierte dutzende Kunden, holte unzählige Aufträge ein und konnte seine Frau und Tochter problemlos ernähren. Doch die Karten standen schlecht für ihn, als eines Tages sein grösster Auftraggeber seine Türen verschloss und die Übermittlung der dringend benötigten Klientel einstellte. Mein Vater war schweren Herzens gezwungen, seine Carrosserie aufzugeben, um eine Anstellung bei einem Bekannten anzutreten. Während dieser Zeit wurde er schikaniert, ausspioniert, bestohlen und ihm wurde übel mitgespielt. Sein Vorgesetzter hat ihn tagelang vom Platz verwiesen und wenn mein Vater seiner Arbeit dennoch ab und zu nachkommen durfte, so musste er dies schweigend erledigen und durfte sich nur in einem bestimmten Radius bewegen. 2012 erlitt mein Vater einen Herzinfarkt. Die Ärzte hatten geschlammt und den Myokardinfarkt zu spät bemerkt so dass man ihn in letzter Sekunde operierte. Vier Bypässe, neun Stents und schwere Depressionen waren das Ergebnis. Sein damaliger Arbeitgeber hatte die Gunst der Stunde ausgenutzt und ihn fristgerecht nach drei Monaten aus dem Betrieb entlassen. Was dann folgte und bis dato aktuell ist, war eine monatelange und mühselige Stellensuche. Mein Vater hat über 1500 Bewerbungen verschickt, doch es regnete von überall her nur Absagen, was das Selbstwertgefühl nicht gerade in Hochtouren versetzt. Egal auf welchen Job er sich beworben hatte, das Alter machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Mit gutem Gewissen kann behauptet werden, dass man als stellensuchender Arbeitnehmer bereits ab 40 zum alten Eisen gehört, geschweige denn, man hat schon die 50-Jahre-Marke erreicht. Denn dann gilt man hier in der Schweiz als Abfallprodukt, als lästiges Anhängsel der Gesellschaft, ohne Nutzen, ohne Einsatzmöglichkeit. Notgedrungen suchte er die RAV auf, die ihm für zwei Jahre aushelfen konnte. Arbeitsvermittlungszentrum ist da weit gefehlt. Sie konnten meinem Vater in keinster Weise helfen. Man hat ihn zu unnötigen Weiterbildungen geschickt, doch fruchtete keiner seiner Anläufe. Es ging ihm immer schlechter. Wie muss man sich fühlen, wenn man merkt, dass die Menschen nicht mehr auf seine Person angewiesen sind, wenn er schon fast als Störfaktor gilt, der sich kaum noch über Wasser halten kann. Nach mehreren Versuchen landete mein Vater bei einem netten, älteren Herrn, der ihm eine Stelle als Autoverkäufer anbot und kurz darauf bankrott ging. Wieder stand mein Vater auf der Strasse, ohne Einkommen, nicht einmal das Geld aus der Konkursmasse wurde ihm überwiesen und das ist jetzt drei Jahre her! Die Jobsuche ging weiter, mein Vater wurde immer trauriger, empfand sein Leben als sinnlos und litt unter den massenweisen Absagen, die er von verschiedensten Firmen erhielt. Als er einen Rat einholen wollte, lautete die Standardantwort: Dann gehen Sie am besten zum Sozialdienst. Das war nie eine Option für meinen Vater. Schliesslich fand er Arbeit bei einem Mann aus dem Libanon und verpflichtete sich als moderner Sklave zu unmenschlichen Verhältnissen von Montag morgen bis Samstag abends zu schuften. Sein Herz spielte nicht mehr mit, mittlerweile arbeitet es nur noch zu 48%, aber die IV-Abklärungen lassen auf sich warten. Der Libanese erniedrigte ihn auf alle möglichen Arten, bezahlte ihm umgerechnet ca. CHF 8.—pro Stunde, falls es nicht zu einem Autoverkauf kam und beklagte sich, wenn mein Vater schwer atmete, da die Herzbeschwerden ihn in der glühenden Hitze sehr belasteten. Das Arbeitsverhältnis wurde nach nur drei Monaten Probezeit gekündigt und wieder hatte mein Vater keine Aussicht auf etwas Neues, etwas moralisch Verwertbares. Er hat versucht, sich nochmals als Carrosseriespengler selbstständig zu machen, aber ohne Erfolg. Ausserdem kann er aufgrund seiner Herzerkrankung der schweren Arbeit nicht mehr nachgehen. Wir haben uns an verschiedene Anlaufstellen gewendet, haben um Hilfe gebeten, es möge uns doch jemand unterstützen. Aber nicht einmal der Wendepunkt, der ein christliches Zusammenleben und Support postuliert, wie Jesus es vorgelebt hatte, war bereit, uns unter die Arme zu greifen. Kann es denn sein, dass in der ganzen Schweiz niemand gewillt ist, meinem Vater zu helfen? Soll er von der Gesellschaft verstossen sein Leben fristen? Mit diesem Brief klammere ich mich an den letzten Strohhalm und bitte um Aufmerksamkeit, um Verständnis für diese missliche Lage, die man als Arbeitsloser und schwer kranker Mann erdulden muss. Wenn man der Traumdeutung Josefs in der Bibel Glauben schenkt, so erwarteten den Pharao sieben reiche und sieben magere Jahre. Die Zeit des Hungers und der Not haben wir durchlitten, wo bleiben die sieben Jahre Glück?

Als Doktorandin kann ich keine 100% Stelle annehmen, sondern nur einen kleinen Beitrag leisten. Ich hoffe, dass ich auf diesem Weg, Menschen erreiche, die uns ein wenig unter die Arme greifen können.

Falls Ihr etwas spenden möchtet, klickt bitte auf diesen Link.

Ich danke Euch von ganzem Herzen!

Alles Liebe,
Eure Melanie

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Viridian Love Story #fanfiction #pokemon

Guten Abend Pokémon-Fans aus aller Welt,

auf meinem Profil war es ruhig geworden. Die letzte Fanfiction/ den letzten Oneshot habe ich vor über sechs Monaten online gestellt. Obwohl ich ständig neue Ideen hatte, fehlte mer die Kraft und Lust, diese in eine neue und spannende Geschichte zu packen. Es ging sogar so weit, dass ich als Team Rocket einen Brief an mich selber verfasst habe, in welchem ich mir Mut zusprach und mich dazu motivierte, etwas zu publizieren. Endlich habe ich mich an eine ganz neue Story gewagt:

VIRIDIAN LOVE STORY

Diese Fanfiction erzählt von Ash, der mittlerweile fast 20 ist, und seiner Freundin, die sich an der Universität eingeschrieben haben. Team Rocket befindet sich auf einem weiteren Tiefpunkt ihrer Karriere und versuchen mit allen Mitteln, ihrem Boss Giovanni zu beweisen, dass sie nicht nutzlose Verlierer sind. Gemeinsam mit Mauzi hecken Jessie und James einen Plan aus: sie schleichen sich in die Uni, geben sich als mehr oder weniger kompetente Lehrer aus und wollen herausfinden, ob sich eine passende Gelegenheit bietet, möglichst viele Pokémon der Studenten auf einmal zu fangen. Während Ash sich auf die erste Lektion vorbereitet, trifft er unerwartet auf seine Vergangenheit. Es ist eine Geschichte der grossen Gefühle, des Verrats, des Vertrauens, der Eifersucht und Liebe.

Wie immer veröffentliche ich die Fanfiction auf Englisch, damit ich ein grösseres Publikum erreichen kann. Falls jemand Interesse hat, beginnt die Geschichte hier.

Viel Spass und alles Gute,
Eure Melanie

Jesus erweckt die Toten #rezension #wissenschaft

Guten Abend liebe Bücherfreunde,

endlich habe ich wieder mehr Zeit zum Lesen. Vor einigen Tagen hat das Buch „Jesus erweckt die Toten“ von Peter Dyckhoff mein Interesse geweckt. Manchmal stöbere ich gerne in der christlichen Buchhandlung Fontis und wurde fündig. Die Abhandlung über die Totenerweckungen in der Bibel sind für meine Dissertation von besonderer Bedeutung, da ich kurz davor bin, einen neuen Aspekt über das Weinstockmotiv zu beleuchten. Ich versuche zu beweisen, dass der Weinstock ein inhärentes Motiv ist, das heisst, dass ihm in jeder Kultur und zu jeder Zeit dieselben Funktionen zukommen: sakral, religiös und natürlich medizinisch. Dank mesopotamischer und ägyptischer Textzeugnisse scheint dies Schritt für Schritt zu gelingen. Einigen von Euch dürfte die Perikope Joh 15,5a bekannt sein, in welcher Jesus sich als Weinstock bezeichnet. Bis anhin vertrat man die Meinung, dass es sich hierbei um ein metaphorsiches Netzwerk handelte und die Stelle wurde entsprechend ausgelegt: die göttliche Frucht, die Nachfolge, die guten und schlechten Triebe. Die Hypothese, die ich aufgestellt habe, möchte eine andere Traditionslinie aufzeigen und verweist auf die Wahl des Weinstocks in den sieben Ich-bin-Worten Jesu als funktionsbedingte Assoziation. Vielleicht waren Jesus die heilenden Kräfte dieser Pflanze bekannt (häufig tritt sie in Verbindung mit Krankenheilung und Auferweckung der Toten auf und auch Jesus heilte und holte die Verstorbenen zurück ins Leben). Deshalb, so behaupte ich, wählte er bewusst das Bild des Weinstocks, um diese heilbringende Wirkung zu betonen.

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Mit Hilfe dieses Buches wollte ich mir einen Überblick über Heilungswunder in der Bibel verschaffen. Leider habe ich mehr erwartet, als nur eine Zusammenfassung der entsprechenden Perikopen. Der Autor hat sich zwar mit den eingebauten Kupferstichen berühmter Künstler Mühe gegeben, die Bibelstellen den Lesern näher zu bringen, aber eine tiefgründige Exegese oder Analyse fehlte. Einige christologische Aspekte regen jedoch zum Denken an und ich habe gemerkt, dass man nicht einfach von den antiken Kulturen auf Jesus als den wahren Weinstock schliessen kann und ihm „bloss“ Heilung und Auferweckung der Toten zusprechen kann, sondern, dass Schriften, wie der Brief an die Korinther, Jesu Macht über den Tod bezeugen, sein Opfer aus Liebe zu den Menschen.

Dem Buch gebe ich 2.5/5 Sternen. Auf 139 Seiten hätte man auf mehrfache Wiederholungen verzichten können und dafür fundierter ausgewählte Bibelpassagen exegieren können.

Wer Interesse hat, kann das Buch hier erwerben.

Alles Gute,
Eure Melanie

Mysterienkulte der Antike #mittendrinmittwoch #buchtipp #wissenschaft

Hallo Bücherfreunde,

da bin ich endlich wieder. Im Laufe der letzten paar Wochen habe ich leider nicht mehr so viele Romane gelesen, irgendwie war die Luft raus. Plötzlich hatte ich ein schlechtes Gewissen meiner Dissertation gegenüber und habe beschlossen, mehr wissenschaftliche Abhandlungen, Bücher und Essays zu lesen.

Die Aktion #MittendrinMittwoch wurde von Elizzy von readbooksandfallinlove ins Leben gerufen. Wir stellen jeden Mittwoch unsere aktuelle Lektüre vor und versuchen es den Lesern schmackhaft zu machen.

Momentan lese ich ein Büchlein aus der berühmten Beckschen Reihe:
„Mysterienkulte der Antike: Götter, Menschen, Rituale“ von Hans Kloft.

Da es in meiner Doktorarbeit um die Weinstocksymbolik in biblischer und ausserbiblischer Literatur geht, spielt der Dionysos-Kult natürlich eine tragende Rolle in der Tradition dieses Motivs. Dionysos galt als Gott des Weines und weist viele Parallelen zu Jesus Christus auf, was die Forschung natürlich spannend macht und viele neue Erkenntnisse mit sich bringt.

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Wer sich einlesen möchte, kann das Buch hier bestellen.

Alles Gute,
Eure Melanie

Ein Blick zurück, ein Blick nach vorn… #writingfriday #schreiblust

Hallo Bücherfreunde,

es ist sehr lange her, seit ich das letzte Mal eine kurze Geschichte zum #WritingFriday verfasst habe. Die Aktion wurde von Elizzy von @readbooksandfallinlove ins Leben gerufen. Heute hat mich die Schreiblust gepackt und ich gönne mir eine Abwechslung von all den Weinstöcken, Göttern und Königen.

Die Regeln im Überblick;

  • Jeden Freitag wird veröffentlicht
  • Wählt aus einem der vorgegeben Schreibthemen
  • Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben
  • Vergesst nicht den Hashtag #WritingFriday und den Header zu verwenden
  • Schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch!
  • Habt Spass und versucht voneinander zu lernen

Schreibthemen Juni

  • “Julia wollte das alles nicht, doch nun steckte sie zu tief mit drin.” Wie geht die Geschichte weiter?
  • Schreibe einen Brief an dein 80-jähriges Ich.
  • Du kannst plötzlich fliegen. Würdest du jemandem davon erzählen? Was tust du mit dieser neuen Fähigkeit?
  • Deine Vorratsdosen starten einen Aufstand, berichte davon.
  • Was bedeutet Freundschaft für dich?

Hoi Mele

Ja, ich weiss doch ganz genau, dass du auch noch im hohen Alter einen Schalk im Nacken hast. Spritzig und cool und wie ich gehört habe, rappst du immer noch Lieder von Eminem, auch wenn dir dabei nicht selten das Gebiss rausfällt. Du bist im Herzen jung geblieben und hast nie deine Kindheit und Jugend vergessen.

Ich hoffe, dass dein Leben erfüllt war, erfüllt mit Liebe, Gesundheit und Erfolg. Du hattest es nicht immer leicht, nahmst einen schrecklichen und erniedrigenden Job nach dem anderen an, immer mit der Hoffnung, dass eines Tages jemand dich aufgrund deines Studiums und deiner Leidenschaft für antike Kulturen und die Bibel einstellt. Damals im Jahr 2019 war es endlich so weit. Dein Dissertationsbetreuer gab dir die Möglichkeit, als Assistentin bei ihm zu arbeiten. Du warst völlig aus dem Häuschen und hast dir das Ziel gesetzt, ihn nie zu enttäuschen und die Forschung im interdisziplinären Bereich voranzutreiben.

Jetzt bist du alt und schrumpelig, ausser sie haben wirklich einmal eine Tagescréme entwickelt, die nicht nur von leeren Versprechungen finanziert wird. Heutzutage trägst du wohl keine Bikinis mehr und flannierst am Strand Kaliforniens oder Riminis entlang, doch wie ich dich einschätze, hast du dir ein Vorbild an Baddie Winkle genommen, die Frau hats einfach drauf. Ich wünsche mir, dass du so schrill und ausgeflippt wie sie bist und ein wenig wie deine Ururgrossmutter, wenn du weisst, was ich meine.

Ein Zitat deines Cousins bringt dein Leben auf den Punkt: Es war eine lustige Zeit, aber gleichzeitig auch eine traurige Zeit. Vieles hast du erlebt, zusammen mit deinen Eltern, deinen Verwandten und deinem Freund, der dich hoffentlich noch immer liebt und jedes Mal einen Anfall kriegt, weil deine Füsse nach verdorbenem Zombiefleisch riechen. Viele schöne Erinnerung sind dir im Gedächtnis geblieben und ich wünsche dir, dass du von der heimtückischen Demenz verschont wurdest. Zu oft hast du liebste Familienmitglieder dabei beobachtet, wie jeglicher Funke Leben und Freude aus ihnen gewichen ist. Eine schreckliche Krankheit, vielleicht gibt es jetzt unterstüzende Medikamente, die sich der Durchschnittsbürger leisten kann.

Doch möglicherweise bist du nun ganz allein auf dieser Welt. Sitzt im Schaukelstuhl und sinnierst über vergangene Zeiten nach. Über den Film, den du als 13-jährige mit deinen Verwandten gedreht hast, über die vielen Stunden, die du mit deinen Cousins Fussball gespielt hast und über die langen Spaziergänge durch den Wald, die du mit deinem Grossonkel, deiner Grossmutter und Blacky genossen hast. Bald wirst du sie wiedersehen. Es gab eine Zeit, da wollstest du zu ihnen, du hattest dich vom Leben verabschiedet, so schmerzhaft war der Verlust und die Einsicht, dass sie nun auf der anderen Seite des Weges standen. Doch immer wieder wurdest du von deinem Umfeld ermuntert, sie stolz zu machen und du hast gearbeitet, geschrieben und geforscht.

Es wird alles gut, hab keine Angst. Leg dich jetzt hin und schlafe. Träum von ihnen, träum vom Glück, das dir beschert wurde und von einem Himmelreich ohne Sorgen, auf ein Wiedersehen gleich morgen.

Gruss und e Schöne
Mele

Bullet Journal und stationery auf youtube #channel #stationery #bulletjournal

Hallo Freunde,

als erstes möchte ich mich entschuldigen, dass ich so lange offline war. Irgendwie hatte mich die Motivation verlassen, auf social media aktiv zu sein. Mittlerweile habe ich mir einen Ruck gegeben und einige Videos rund ums Thema Bullet Journal und stationery auf youtube veröffentlicht.

Es würde mich sehr freuen, wenn Ihr einen Blick draufwerfen könntet, ein Like übrig habt oder vielleicht sogar als Subscriber an mehr Videos interessiert wärt:

https://www.youtube.com/channel/UCdaZdxUPoR2OJfZJsZzLWdA?view_as=subscriber

Ich moderiere diesen Channel aus Spass, zeichne, kreiere, klebe und scrapbooke unentwegt.

Danke Euch für die Unterstützung!

Eure Melanie

Motivation von Costas Mandylor #MotivationsMontag #Lieblingsschauspieler

Hallo liebe Bücherfreunde,

 

Der MotivationsMontag ist eine Aktion von Elizzy.

Wie startet man am besten in die neue Woche? – mit einem motivierenden Gruss von meinem Lieblingsschauspieler Costas Mandylor. Vor einigen Tagen habe ich einen Beitrag auf instagram verfasst, in welchem ich mich bei Costas bedankt habe, dass er mir dank seiner Filme geholfen hat, wieder auf die Beine zu kommen und neue Hoffnung zu schöpfen. Er ist ein sehr bodenständiger Star und seinen Fans immer nahe. Nachdem er meinen Beitrag gelesen hatte, zeigte er sich sichtlich gerührt und hinterliess mir einen persönlichen Kommentar:

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Ich bin ihm so unglaublich dankbar, was für ein toller Mensch! Costas nimmt sich immer Zeit, mit seinen Followern zu interagieren. Er hat ein grosses Herz, ist witzig und merkt, wenn es seinen Fans nicht gut geht. Im Oktober findet die „For the love of horror“ – Convention in Manchester statt und ich hoffe, dass wir uns dann wieder in die Arme schliessen können.

Costas Mandylor wurde durch seine Rolle als Detective Mark Hoffman aus der SAW-Filmreihe berühmt. Angefangen hat alles mit „Picket Fences – Tod am Gartenzaun“. Schaut doch mal rein.

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Diese Woche stehen ein Referat über Moses und ein weiterer Teil meiner Dissertation auf dem Programm. Ich bin voll motiviert.

Ich wünsche Euch allen einen guten Start und bis bald,
Eure Melanie

Mein Treffen mit Costas Mandylor #MotivationsMontag

Hallo liebe Bücherfreunde,

der #MotivationsMontag wurde von Elizzy ins Leben gerufen.
Schaut doch mal bei ihr vorbei!

Was für ein Wochenende – ein wahres Auf und Ab der Gefühle. Mein Freund und ich flogen am Samstag Morgen nach Köln. Es war eine ganz spontane Aktion. Einige Tage zuvor hatte ich auf Instagram gelesen, dass mein Lieblingsschauspieler Costas Mandylor in Dortmund an einer Horrorconvention anwesend sein würde. Kurzerhand buchten wir Hotel und Flug und machten uns auf den Weg. Schon am Flughafen in Zürich kam es zur ersten Panne – wir mussten mit Verspätung rechnen… Toll, das fing ja gut an. Als wir uns nach den Zugtickets in Deutschland erkundigten, stellten wir fest, dass der Zug, der für uns in Frage kam, bereits ausgebucht war. Hals über Kopf mieteten wir uns als Alternative ein Auto, welches uns von Köln nach Dortmund bringen würde. Ich war schon in Zürich mit den Nerven am Ende. Wir hatten nur wenig Zeit bis zum Fotoshooting mit Costas und ich war ganz hibbelig. Es musste einfach klappen, denn der Trip war sehr kostspielig. Irgendwie haben wir es dann doch noch nach Dortmund geschafft und ich stellte mich ca. 1.5h zu früh in der Schlange an.

Endlich war es so weit. Nur noch wenige Schritte trennten mich von meinem Idol. Ich hatte ihn kurz beim Autogrammschreiben gesehen, doch jetzt waren wir uns so nah und ich freute mich riesig, ihn persönlich kennen zu lernen. Costas ist einer der liebenswertesten Menschen, denen ich in meinem Leben begegnet bin. Als ich ihm meine Geschenke überreichte, war er sichtlich überrascht und hat mich dann ganz fest an sich gedrückt. Ich war ein wenig überfordert mit der Situation, da ich niemals erwartet hätte, dass er so bodenständig ist und seine Fans dermassen gut behandelt. Jedenfalls drückte die Fotografin in diesem Moment den Auslöser und das Foto entwickelte sich zur reinsten Katastrophe. Costas sieht blenden aus, wie immer, aber ich mache ein Gesicht, als ob ich in etwas Ekliges gefasst hätte und habe die Augen halb geschlossen. Kaum war ich aus dem Fotoshootingraum heraus, kamen mir die Tränen. Ich wollte es nicht wahrhaben, so viel Geld, so lange gewartet und jetzt das. Völlig am Boden zerstört, hockte ich mich neben meinen Freund und schluchzte. Er wusste nicht, wie er mir helfen konnte. Mein Wunsch war es, mit Costas eine ganz persönliche und schöne Erinnerung zu kreieren. Es ging mir dabei nicht mal ums Geld, sondern mehr um das Treffen mit ihm. Mein Freund sah mir die Enttäuschung an und schlug vor, dass er mir noch ein Autogramm von Costas bezahlen würde, damit ich wenigstens ein schönes Andenken hätte. Ich stimmte zu und bedankte mich vielmals bei ihm, dass er mir die Chance ermöglichte. Bei Costas Stand fiel mir dann das Wort „Selfie“ ins Auge. Klar, es waren wieder 35 Euro, aber mein Freund meinte, so hätte ich eine weitere Möglichkeit mich auf einem Bild mit dem Saw-Schauspieler zu verewigen. Costas war sehr witzig und schoss Fotos mit mir. So wendete sich doch noch alles zum Guten.

Rückblickend kann ich sagen, dass sich das Wochenende trotz all den Strapazen gelohnt hat. Egal, ob Foto oder nicht. Die Begegnung mit meinem Lieblingsschauspieler, die Worte, die wir austauschten, seine innige Umarmung sind Erinnerung genug und ich werde diesen Tag nie vergessen.

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So starte ich voll motiviert in eine neue Woche und freue mich, meinen Studienkollegen von diesem Event zu erzählen. Auf dem Programm stehen ausserdem die Vorbereitung eines Referats zu Freuds Thesen über Moses und ein weiterer Teil meiner Doktorarbeit.

Ich wünsche Euch eine tolle Woche und alles Liebe,
Eure Melanie

Als Fan im Netz #schattenseiten #proundcontra

Guten Abend liebe Bücherfreunde,

normalerweise mache ich meine Meinung nicht publik, doch heute möchte ich ein Thema ansprechen, das mich seit längerer Zeit beschäftigt. Wie viele von Euch wissen, bin ich ein Mensch, der sehr gerne „fan“ ist. Egal, ob es sich dabei um mein Lieblingsanime Pokémon handelt, um die talentierte Emma Watson oder neuerdings den begnadeten Schauspieler Costas Mandylor (SAW). Meistens kommt es schleichend und auf einmal bin ich mitten im Geschehen. Gerne tausche ich mich mit anderen Anhängern einer Serie aus, teile Fotos, Zeichnungen oder Bullet-Journal-Einträge und versuche neue Bekanntschaften zu schliessen.

Sagen wir es so: Zu 95% treffe ich auf anständige Leute, die für einen Star schwärmen, die sich für einen Film begeistern können oder sich in Tagträumen ein Treffen mit ihrem TV-Schwarm ausmalen. Das geht doch völlig in Ordnung, meint ihr nicht? Die Gedanken sind frei und man sollte jede Meinung akzeptieren und niemanden verurteilen. In den meisten Fällen klappt das problemlos, doch dann gibt es die…

…Trolls, Fake-Accounts, Haters und solche, die dir um jeden Preis ihre Weltsicht aufschwatzen wollen. Vor einigen Monaten war ich auf tumblr sehr aktiv. Mein Profil zählt beinahe 500 Follower, ich schrieb leidenschaftlich Geschichten über Team Rocket und konnte neue Freunde gewinnen. Es machte mir grossen Spass auf Menschen zu treffen, die für dieselben Figuren eine Schwäche hatten. Wir unterhielten uns über Jessie, James und Mauzi, tauschten Screenshots aus, bewunderten die künstlerische Begabung vieler Mitglieder und hatten eine gute Zeit. Bis die Stimmung auf einmal kippte. Eine einzige Person schaffte es, sämtliche Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und eine gute Freundin von mir nach Strich und Faden fertig zu machen. Diese Person mobbte und beschuldigte ein Mitglied unserer Community des Stehlens von Copyright-Material. Meine Freundin war mit den Nerven am Ende. Es hatte sie so stark mitgenommen, dass sie schweren Herzens die Fanbase hinter sich liess und ausstieg.

Da frage ich mich: Ist es das alles wirklich wert? Müssen wir uns aufgrund fiktiver Figuren streiten und hassen? NEIN! Lasst uns doch respektvoll bleiben. Wir hatten uns dort aus Spass versammelt, wir wollten Gleichgesinnte finden. Diese Person goss immer mehr Öl ins Feuer, bis es uns allen zu viel wurde. Die Fanbase war vom Aussterben bedroht, nur noch wenige konnten sich für unsere Beiträge und Diskussionen begeistern. Die Fanphase schien endgültig vorbei zu sein. Ich weiss, man sollte im Leben Prioritäten setzen, aber Pokémon war für mich schon immer ein ständiger Begleiter, half mir durch schwierige Zeiten, doch auf einmal hatte ich genug. Ich hatte genug von der Serie, von den Charakteren – einfach die Nase voll. Traurig aber wahr, mir wurde das Ganze zu dumm. Also habe ich mich ebenfalls verabschiedet und nur noch auf ausgewählten Seiten etwas publiziert.

Mittlerweile kann ich die Sache aus einer sicheren Distanz betrachten. Wieso lege ich so viel Wert auf Rückmeldungen, Feedback, Kommentare, Lob oder Kritik? Wieso war ich jahrelang, entschuldigt bitte das Wort, likegeil? Was bringt es? Was bringen Dir 100 Likes, 1000 Likes oder 1 Mio. Follower? Wieso hängt Dein eigenes Leben plötzlich nur noch von Social Media ab und von der Anerkennung, die Du im Netz erhältst? Seit ich auf wordpress poste, hat sich die Lage beruhigt. Egal, wie viele Leser oder Abonnenten ich habe, es freut mich, wenn Bücherfreunden meine Beiträge gefallen, aber ich bin nicht auf einem Anerkennungs-Trip. Es spielt keine Rolle, welche Zahl in der Statistik steht, Hauptsache es macht mir Spass und das tut es!

Auch heute hatte ich wieder ein negatives Erlebnis. Wer von Euch kennt die Saw-Filme? Falls Ihr sie schon mal gesehen habt, ist Euch bestimmt Detective Mark Hoffman aufgefallen. Er wird von Costas Mandylor gespielt und dieser beherrscht sein Fach. Costas ist ein äusserst talentierter Schauspieler. Ich habe mir nichts Schlimmes gedacht, als ich gestern mit einer Cosplayerin auf Instagram ins Gespräch kam. Sie ist ein Riesenfan dieser Figur und lud mich ein, ihrer Seite zu folgen. Schön und gut, ein Klick und ich war dabei. Heute entpuppte sie sich als ziemlich kuriose Zeitgenossin. Es fielen Sätze wie: „Du bist ein verrücktes Fangril!“ „Hör auf dir vorzustellen, dass Costas dich küsst, mit dir schläft oder dich heiratet!“ „Was willst du auf meinem Profil!?“ „Du solltest besser verschwinden!“ „Kennst du eine bessere Cosplayerin als mich! Gibs zu, dass ich die Beste bin!“ „Männer und Frauen verlieben sich in mich!“ „Ich habe über 3000 Follower, also mache ich was richtig!“ – sie kam mit Vorwürfen und ich verstand die Welt nicht mehr. Ich wollte doch nur mit jemandem schreiben, der angeblich auf der gleichen Wellenlänge ist. Dass sie sich als ein wenig durchgeknallt herausstellt, konnte ich bis dato noch nicht ahnen.

Leider gibt es immer wieder solche Vorfälle und da frage ich mich: Muss man auf Social Media aktiv sein oder schadet das nur dem Selbstwertgefühl? Es wäre doch am besten, wenn ich meine Phasen einfach für mich behalte oder vielleicht einen kleinen Beitrag auf wordpress veröffentliche, denn hier habe ich gelernt, dass ein anständiger Umgang im Netz möglich ist.

Deshalb möchte ich Euch danken! Für die Unterstützung, für die Motivation, für anregende Diskussionen.

Alles Liebe,
Eure Melanie

Mord im Orient Express #rezension #buchtipp

Guten Abend liebe Bücherfreunde,

endlich einmal wieder ein Buch, das mir wirklich gefallen hat. Als dritte Lektüre für unseren Lesekreis „Kirja“ haben wir Mord im Orient Express von Agatha Christie gewählt. Ein zeitloser Klassiker, viele äusserst verdächtige Gestalten und ein ratefreudiger Detektiv, der die ganze Situation sehr gelassen nimmt. Den Film habe ich vor Jahren einmal im Fernsehen gesehen, daher wusste ich, wie der Kriminalroman endet. Dennoch regte mich die allerletzte Seite zum Nachdenken an.

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Zum Inhalt gemäss exlibris:

Nach einigen Mühen hat Hercule Poirot ein Abteil im Kurswagen Istanbul – Calais des Luxuszugs ergattert. Doch auch jetzt ist ihm keine Ruhe vergönnt: Ein amerikanischer Tycoon ist ermordet worden, der ganze Zug voller Verdächtiger. Und der Mörder könnte jederzeit wieder zuschlagen. Eine Aufgabe, wie gemacht für den Meisterdetektiv.

Mein Fazit:

Ein gelungenes Lesevergnügen! Geschickt teilt Christie die Geschichte in drei spannende Teile auf: Der Mord geschieht, die Zugpassagiere werden verhört, Poirot denkt nach und schlägt schliesslich zwei verschiedene Lösungsansätze vor, wie das Verbrechen begannen wurde. Der Krimi liest sich flüssig und überrascht immer wieder mit einem Charme des frühen 20. Jh. Bei den Ermittlungen musste ich mehrmals schmunzeln; im Vergleich zur heutigen Technik und den fortschrittlichen Möglichkeiten, einen Mörder zu überführen, brauchte man zur damaligen Zeit, Scharfsinn und Köpfchen. Poirot stehen weder die forensische Wissenschaft, noch die DNA-Methode zur Verfügung; er verlässt sich auf sein Gehör, seine Notizen und Beobachtungen. Die Sprache war verständlich und fernab obszöner Begriffe, anständig und manchmal auch nachschlagebedürftig.

Am besten hat mir folgende Aussage von Monsieur Bouc gefallen:

„Ah, Sie finden das auch? Das hat noch niemand gemacht, glaube ich. Und doch, mein Freund – es bietet sich als Romanstoff geradezu an. Um uns herum sitzen Menschen aller Schichten, aller Nationalitäten, jeden Alters. Für drei Tage bilden diese Menschen, lauter Fremde für einander, eine Gemeinschaft. Sie schlafen und essen unter einem Dach, sie können sich nicht aus dem Weg gehen. Und nach den drei Tagen trennen sie sich wieder, jeder geht seine eigenen Wege, und sie werden sich vielleicht nie wieder sehen.“ (S. 26-27)

Mit dieser Bemerkung hat das Buch mich bereits in seinen Bann gezogen. Wie viel Ironie sich in ihr verbirgt, wird erst im Laufe der Handlung klar. Jedenfalls hatte ich schon immer eine Schwäche für Geschichten, die auf engem Raum stattfinden, mit Menschen, die einander fremd sind und ums Überleben kämpfen oder einen Mord aufklären müssen. Da hat meine beste Freundin mit dieser Buchwahl ins Schwarze getroffen.

Das Ende war unerwartet. Vor allem Poirots Entscheidung und Reaktion liess mich in gewisser Weise sprachlos. Alles in allem erhält der Krimi von mir 4/5 Sternen, da einige Passagen, vor allem die Verhöre, doch etwas langatmig waren. Ansonsten kann ich mich nicht beklagen und werde mit grosser Wahrscheinlichkeit schon bald wieder ein Buch von Agatha Christie zur Hand nehmen.

Wer den Roman noch nicht kennt, kann ihn hier bestellen.

Jetzt schau ich mir die Neuverfilmung an.

Alles Liebe,
Eure Melanie